Rolf
Geisinger ist neuer Rektor an der Leutesheimer Grundschule
"Wir wollen die Kinder
gemeinsam mit den Eltern auf den richtigen Weg bringen"
September
2001: Rolf Geisinger ist neuer Rektor an der Leutesheimer Grundschule.
Er tritt damit die Nachfolge von Volker Wielandt an, der im Dezember letzten
Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Rolf
Geisinger ist seit 1991 an der Leutesheimer Grundschule. Der gebürtige
Schwabe aus Ulm ist 45 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Söhne im
Alter von 10 und 14 Jahren. Bevor Rolf Geisinger nach Leutesheim kam, war
er sieben Jahre an der internationalen Schule in Straßburg tätig.
Der neue Rektor wohnt bei Straßburg, seine Frau Evelyne ist Französin.
Seine Referendarzeit absolvierte er an der Kehler Söllingschule.
In Leutesheim
gehen 120 Kinder aus dem Dorf, aus Bodersweier und Zierolshofen in sechs
Klassen zur Schule. Sie werden von sieben Lehrern unterrichtet.
Rolf
Geisinger freut sich auf seinen neuen Job: "Ich möchte versuchen,
den sportlichen Bereich weiter zu stärken und moderne Unterrichtsmedien
einzuführen." Der neue Rektor hat eine Ausbildung als Medienberater
im schulischen Bereich. "Die Mittelbeschaffung für EDV ist für
Grundschulen aber äußerst schwierig", weiß Rolf Geisinger,
"wir werden daher auch auf Sponsorengelder angewiesen sein." In Sachen
Sport hat sich der 45-jährige Lehrer in Leutesheim bereits einen Namen
gemacht: Der Wohltätigkeitslauf "Kinder laufen für Kinder" beim
Sportfest, Badminton- und Fußballturniere sind dank Rolf Geisinger
zu festen Bestandteilen im Schulsport geworden. Bei neuen Projekten habe
er stets den Rückhalt bei den Eltern, bei den Kollegen und Volker
Wielandt gehabt, lobte Rolf Geisinger.
Dass
die Arbeit für die Lehrer in den letzten Jahren nicht einfacher geworden
ist, nimmt Rolf Geisinger auch als Herausforderung zur Kenntnis: "Die Eltern
verlangen von uns Ausbildung und Erziehung in einem. Die Kinder sollen
die bestmögliche Schulung erhalten, ohne dass man allzu viel von ihnen
fordert. Das geht halt nicht immer", meint Rolf Geisinger. Die Eltern sollten
deshalb nicht vergessen, "dass wir am gleichen Strang ziehen. Wir wollen
die Kinder zusammen mit den Eltern auf den richtigen Weg bringen."